Gelenkarm Markise und ihre technische Funktion

Für große Beschattungsflächen wie bei einer Terrasse benötigt man auch eine der Situation angepasste Markise. Am besten eignet sich hierfür eine Gelenkarm Markise, denn wer möchte schon in der prallen Sonne sitzen oder eine nur zur Hälfte schattige Terrasse haben.

Die Gelenkarm Markise ist eine technisch durchdachte Sonnenschutzvorrichtung, die Kraftübertragung erfolgt mittels einem Stahlseil oder einer Kette im Gelenk und eines Stahlseiles in der Armaufnahme. Beim ausfahren wird die Kraft am Gelenk durch anziehen der Kette auf den vorderen Armteil umgelenkt. Das Gelenk der Gelenkarm Markise muss bei der Seilumlenktechnik großen Belastungen standhalten, es treten Kräfte bis zu einer Tonne Zuglast auf. Doch gerade das garantiert eine optimale Tuchspannung, denn ohne würde der Bezug nicht dem leichtesten Wind standhalten.

Manche Gelenkarm Markisen sind mit einem speziellen aus stranggepresstem Aluminium bestehenden Segment ausgestattet, dieses ist in einer Teflonbuchse gelagert um eine Geräuscherzeugung zu vermeiden. Seile und Ketten werden hierbei nicht mehr gebraucht, da der Verschleiß durch dauerndes ein- und ausfahren bei der herkömmlichen Variante mit Seilzug wesentlich höher ist. Die Segmentumlenkung hält um die 60.000 Umlenkungen stand ohne größere Abnutzungen. Auch eine Scheibenumlenkung bietet lange Lebensdauer und gewährleistet eine hohe Tuchspannung, hier wird das Stahlseil über eine am Gelenk der Gelenkarm Markise befestigten Scheibe mit einem relativ großen Radius geführt. Dieses System ist funktionssicher und optisch schön. Die Gelenkarmtechnik ist durch ihre Bauweise nicht störend in dem optischen Bild der Markise, sie fällt kaum auf. Da kann die Sonne ruhig scheinen, bei so einem Sonnenschutz.

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