Sonnenschutz Markise und deren Ursprung

Schon zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten wurden Tücher als Sonnenschutz verwendet, um vor allem die höhergestellten Persönlichkeiten vor der Sonne zu schützen. Diese wurden damals noch auf einem Holzaufbau mit Seilen verspannt. Selbst die Römer wussten sich schon mit Tuch und Seilen sich vor der Sonne zu schützen.

In Europa wurde der Sonnenschutz erstmalig im 18. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Vorgänger der Markise wurde als sehr beliebter Sonnenschutz vor Fenstern herrschaftlicher Häuser angebracht und erfüllte nicht nur den Zweck den Wohnraum vor Sonnenstrahlung zu schützen, sondern diente auch als Sichtschutz vor neugierigen Blicken von draußen. Diese Konstruktion der frühen Markise wurde aus Holz gebaut, es wurde das Tuch auf einen Holzrahmen mit Klappvorrichtung gespannt und diese vor den Fenstern montiert. Die Sonnenschutz Markise war in dieser Ausführung auch als Jalousie zu verwenden, denn herunter geklappt verdunkelte sie das ganze Fenster. Im Jahre 1854 wurde in Hamburg die erste Fabrik zur Herstellung von Markisen und Jalousien gegründet. So begann die industrielle Fertigung der beliebten Sonnenschutzvorrichtungen, die nicht nur von bessergestellten Haushalten erworben werden konnten.

In der Hamburger Fabrikation wurden vor allem die so genannte Zugjalousie angefertigt, die mit unserer heutigen Markise verwandt ist und auch aus Holz hergestellt wurden. Der Unterschied zu der jetzigen Bauart ist das Material und die Konstruktion. Moderne Markisen bestehen in der Regel aus Aluminium oder Edelstahl und sind mit hochwertigen Stoffen bespannt. Durch die Entwicklung von Kunststoffen Mitte der 50er, wurde auch im Markisenbau immer mehr mit dem modernen Rohstoff gearbeitet. So entstanden neue Fertigungstechniken und zeitgemäße Modelle, die sich bis heute weiter entwickelt haben. Der jetzige Stand der Markisen kann man als Hightech bezeichnen, da Markisen im Leichtbau und Motorbetrieben sind.

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